Interessantes über Wangerooge

Auf der Nordseeinsel Wangerooge gibt es jede Menge zu entdecken...  interessante  Informationen rund um Wangerooge haben wir für Sie auf dieser Seite zusammengestellt.

Das Wappen von Wangerooge

Es hat bereits Kultstatus und hängt an vielen Autos in ganz Deutschland - das Wangerooge Wappen! Es entstand 1969 und bildet den 1602 fertiggestellten (1914 gesprengten) Westturm der Insel Wangerooge ab. Dieser Turm, der als "Hoogen Toorn" (übersetzt: Hoher Turm) in die Geschichte einging und spielte eine wichtige Rolle für die Insulaner. Der Steinbau diente als Seezeichen, Leuchtturm, Kirchenraum und wie bereits angesprochen als Zufluchtsort bei Sturmfluten für Insulaner.
Der goldene Löwe auf dem Wappen symolisiert die Zugehörigkeit zum Jeverland und zum Landkreis Friesland. Der „Hooge Toorn“ steht auf einem Schildfuß, dieser soll den feinen weißen Wangerooge Sandstrand darstellen. Natürlich darf das Meer nicht fehlen, dieses wird hinter dem Turm durch die blausilbernen Wellen versinnbildlicht. Natürlich hat das Meer bzw. das Wasser eine tiefere Bedeutung. Damals diente es (noch heute) den Fischern als Erwerbsquelle, heute eher dem Tourismus.

Windstärken auf Wangerooge "Beaufort-Skala":

Windstärke in Bft Bezeichnung der Windstärke
0 winstille
1 leiser Zug
2 leichte Brise
3 schwache brise
4 mäßige Brise
5 frische Brise
6 starker Wind
7 steifer Wind
8 stürmischer Wind
9 Sturm
10 schwerer Sturm
11 orkanartiger Sturm
12 Orkan

Gezeiten auf Wangerooge
Auch „Tide“ genannt sind periodische Gezeitenkräfte, die das Hochwasser („Flut“) und Niedrigwasser („Ebbe“) der Ozeane bestimmen. Die Gezeiten ändern sich täglich, da diese vom Zusammenspiel zwischen Erde und Mond abhängig sind (Gravitation).

Die aktuellen Windstärken und Gezeiten-Taballe finden sie auf: windfinder.com

Sturmfluten auf Wangerooge

Sturmfluten auf Wangerooge haben schon in der Vergangenheit schwere Schäden angerichtet. Wir konnten einige Fotos von vergangenen Sturmfluten / Hochwasser festhalten hier.

"Buhne" - was ist das?

Buhnen verlaufen normalerweise im rechten Winkel zum Strandverlauf ins Meer. Diese Bauten dienen dem Küstenschutz. Buhnen werden auch als „Höfte“, „Kribbe“, „Schlenge“ oder „Stacke“ bezeichnet. Buhnen können aus Holz oder Beton sein. Der Zweck einer jeden Buhne ist es die Brandung zu brechen und somit die Strömung und die zerstörerische Kraft des Meeres abzuwehren. In manchen Gegenden werden Buhnen auch zur Landzurückgewinnung eingesetzt.

 

Buhnen auf Wangerooge: Kürzel (Baujahr, Länge)

(Weiter unten auf sehen Sie diese auf einer Landkarte eingetragen)

A (1882/3, 215m)

B (1882/87, 340m)

C (1875/76, 162m)

D (1875/76, 217,50m)

E (1877/83, 237m)

F (1877, 97m)

G (1877/84, 204m)

H (1884, 1400m)

HA (1974)

I (1988, 261,30m)

K (1896/97, 251,85m)

L (1896/97, 252,30m)

M (1899, 142,50m)

N (1899, 269m)

O (1899, 175m)

P (1905, 228,55m)

Q (1905, 230m)

R (1905, 239,50m)

T (1937)

U (918/20, 328m)

V (1934/37, 660m)

W (1938/42, 215m)


Deiche auf Wangerooge - nicht Damm.

Insgesamt hat Wangerooge drei Deiche die die Insel vor Hochwasser und Sturm "verteidigen":

Den Dorfgrodendeich, den Ostgrodendeich un den Westgrodendeich

Von den Deichen hat man einen herrlichen Blick über die Landschaft (Wattenmeer, Küste, Flora und Fauna). Zwei Mal im Jahr gibt es eine sogenannte "Deichschau".

Unterschied zwischen Deich und Damm. Für gewöhnlich schützt ein Deich vor natürlichen Gewässern wie vor einem Fluss oder einem Meer. Dämme hingegen werden meist an künstlich angelegte Gewässer gebaut wie bspw. Kanäle, Talsperren oder Stauanlagen. Die Deiche auf Wangerooge eigenen sich für schöne lange Spaziergänge mit herrlichem Ausblick.